Damit die Liebe an weihnachten nicht zu kurz kommt!

Weihnachtsstress: Für die Liebe muss immer Zeit bleiben

 

Liebe braucht Zeit – nicht nur an Weihnachten. Leider führt die berühmte Weihnachtshektik jedoch dazu, dass sich viele Menschen ausgerechnet zum Fest der Liebe unter starkem Zeitdruck fühlen – und in der Folge ausgerechnet für den Partner zu wenig Zeit übrigbleibt.

 

Im Gespräch bei einer Lebens-und Sozialberaterin / psychologische Beraterin  wird dafür häufig die sehr menschliche und auch verständliche Entschuldigung vorgebracht, man habe vor allem an die Kinder gedacht und diesen ein rundum glückliches Fest ermöglichen wollen.

 

Kinder sind jedoch weit weniger anspruchsvoll, als viele Eltern glauben oder sich einreden lassen. Sie brauchen keine perfekte Organisation und keine Rund-um-die-Uhr-Bedienung, um sich wohlzufühlen.

 

Die meisten sind sogar viel zufriedener, wenn die Feiertage friedlich verlaufen und es genügend Zeit und Raum zum Spielen und Faulenzen sowie für planlose und ungeplante Aktionen gibt.

 

Stressgeplagte Eltern können also fest darauf bauen, dass ihre Kinder ihnen gern Freiräume gewähren werden – und alle Liebenden dürfen sich an Festtagen Freiräume schaffen und diese dann auch mit gutem Gewissen nutzen.

 

Außerdem ist es auch Erwachsenen erlaubt, zwischendurch wieder zu Kindern zu werden – und dazu ist Weihnachten alle Jahre wieder eine wunderbare und willkommene Gelegenheit.

Die Jagd auf die Geschenke ist eröffnet. Stopp! Hier einige Ideen wie es auch anders laufen kann.

Die Adventszeit sollte eigentlich eine besinnliche, gemütliche und fröhliche Zeit sein. Aber meist ist das Gegenteil wahr: Vorweihnachtszeit bedeutet Stress. Weihnachten kann auch ohne Stress funktionieren Wir könnten uns ganz einfach entscheiden, beim weihnachtlichen Konsumrausch und Kollektivstress nicht mitzumachen. Wer es schafft, sich vom Hollywoodbild des perfekten Weihnachtsabends zu befreien, kann die Weihnachtszeit tatsächlich genießen.

 

 Dazu einige Tipps:

 

· Verschenke Selbstgemachtes

 

Den Menschen, denen du wirklich gerne etwas schenken willst – und wenn du ganz ehrlich bist, sind das gar nicht so viele – machst du mit selbst gemachten Kleinigkeiten eine Freude. Tipp: Am wenigsten Stress hast du, wenn du deine Weihnachtsgeschenke sozusagen ‚in Serie‘ produzierst und das Gleiche an mehrere Personen verschenkst – z.B. selbstgemachte Marmeladen, Brotaufstriche oder Kekse und, und…

 

 

· Schenke zu Weihnachten Zeit

 

Noch minimalistischer als selbstgemachte Geschenke – und oft noch persönlicher – ist es, gemeinsame Erlebnisse / Zeit zu verschenken. Denn Zeit ist für die meisten von uns das Wertvollste, was wir haben. Lade zu einem selbst gekochten Essen ein, ein Weinseminar, eine private Stadtführung, deine Hilfe beim Umzug oder einen gemeinsamen Sushi-Kochkurs. Nichts davon kann im Regal verstauben. 

 

· Brich aus dem Geschenke-Kreislauf aus

 

Um zu vermeiden, dass du überflüssigen Kram zu Weihnachten bekommst (und dich dafür auch noch dankbar zeigen musst): Erklär deinen Freunden und Verwandten entweder ausdrücklich, dass du keine Geschenke möchtest und warum – oder aber, sag ihnen konkret, was du dir wünschst. Das bedeutet auch weniger Stress für die Schenkenden.

 

 

· Verschenke an Weihnachten nur, was  gebraucht wird 

 

Der vorherige Tipp gilt auch umgekehrt: Informiere dich bei den Leuten, denen du etwas zu Weihnachten schenken willst, ob es etwas gibt, das sie wirklich brauchen oder wollen. So vermeidest du Geschenke, die gleich nach den Feiertagen anfangen, Staub zu sammeln. 

 

· Es muss kein perfektes Weihnachtsmenü sein

 

Auch oder gerade an Weihnachten darf man Traditionen kritisch hinterfragen: Warum  

eigentlich isst ‚man‘ an Heiligabend Gans oder Ente? Kann es nicht auch einfach  

das Lieblingsgericht der Familie sein?

 

 · Kein Stress in der Küche:

 

Gemeinsam kochen und backen. Verabschiede dich vom Ehrgeiz, ganz allein das perfekte Festmahl oder die perfekten Plätzchen hinbekommen zu müssen. Du brauchst nicht stundenlang einsam in der Küche zu stehen und dir Blasen beim Rühren zu holen, während zum 35. Mal „Last Christmas“ aus dem Radio dudelt. Koch oder back doch dieses Jahr gemeinsam mit deinen Freunden oder deiner Familie. 

 

· Minimalistische Weihnachtsdeko:

 

Weniger ist mehr! Such Dir ein paar schöne Stücke aus und wähle den idealen Platz für Dich. Du wirst sehen, weniger Dekoration wird ganz anders wahrgenommen. 

 

· Weniger Stress mit Kochen – mehr genießen

 

Befreie dich von der Vorstellung, du müsstest deine Gäste mit möglichst vielen verschiedenen Speisen oder Plätzchen beeindrucken. Das Entscheidende ist doch die gemeinsam verbrachte Zeit.  Garantiert werden sich deine Gäste hinterher vor allem daran erinnern, ob es ein gemütlicher Abend war, und nicht daran, ob es drei verschiedene Beilagen und zehn Sorten Plätzchen gab. 

 

- Weihnachten etwas minimalistischer genießen! 

Mit das Wichtigste bei alledem: Zu Weihnachten ruhig mal auf die Bremse treten. Die Weihnachtszeit sollte auch der Erholung und Entspannung dienen – sich an den Feiertagen zu stressen, ist nicht sinnvoll. Genüssliche Tage mit Deinen Lieben sind angesagt!